Gili Trawangan

Nach unserem üblichen Frühstück (Banana Pancakes und Tee) ging es zum Hafen von Padang Bai, wo wir mit einem Fast Boat zu eine der drei Gili Inseln – Gili Trawangan oder einfach Gili T zu fahren. Die Fahrt dauerte ca. 1 1/2 Stunden und unterhalten wurden wir – also Franzi (Lisa machte ein Nickerchen) über einen kleinen Bildschirm, auf dem der Film „Die Chroniken von Narnia“ lief. Auf Gili T angekommen stapften wir dann erst einmal Richtung Homestay. Auf dem Weg fielen uns schon die ersten Partygäste der Insel und natürlich die vielen Pferdewägen auf, schließlich sind alle anderen Fahrzeuge (außer das Fahrrad) auf den Gilli Inseln verboten.

Am Homestay konnten wir aber noch nicht einchecken, also ließen wir unsere Rucksäcke dort und machten eine Erkundungstour – so der Plan. Schlussendlich sind wir dann aber nur ein paar hundert Meter die Promenade entlang gelaufen, bis wir uns erschöpft in Sitzsäcke am Strand plumpsen ließen, da uns die Hitze doch ziemlich schlapp machte. Zurück im Homestay verbrachten wir dann Zeit mit unserem besten Freund der Klimaanlage und überlegten, was wir noch alles machen wollten. Mit neuer Energie packten wir dann doch noch unsere Schnorchelsachen für den Strand zusammen, mit der Hoffnung Schildkröten im Wasser zu entdecken. Zwar musste man erst mal ein ganzes Stück im flachen Wasser bis zu den Korallen schwimmen (laufen war dank der vielen zerstörten Korallen eher unbequem), aber dafür entdeckten wir schon bald drei Schildkröten (aber nicht alle auf einmal 😉 ) Lisa machte noch ihren fünften Tauchgang für den nächsten Morgen klar und dann ging es erstmal wieder zurück zum Homestay, wo wir uns für den Nightmarket fertig machten.

Beim Nachtmarkt konnte man von frischem Fisch, über Reis, verschiedenste Salate und Nudeln, bis hin zu süßen Donuts und Kuchen, so einiges bekommen. Damit deckten wir uns auch erstmal ein und setzten uns, um den Tag ausklingen zu lassen, noch mit einem Radler ans Meer. Nicht all zu spät ging es wieder zurück zum Homestay, schließlich wollte Lisa am nächsten Morgen wieder zum tauchen!

„Das Tauchziel für diesen Tag war der Shark Point in der Nähe der Insel. Auch hier nimmt man das frühe aufstehen gerne auf sich um schnell unter Wasser zu kommen. Trotz einer Ohrenentzündung freute ich mich riesig und auch meine Tauchgruppe war wieder sehr nett. Mit einem Boot ging es dann raus aufs offene Meer. 1..2..3.. und plums ab ins Wasser. Schon nach wenigen Minuten schwamm dann auch schon die erste Schildkröte ganz gelassen vor uns vorbei und zeigte sich von ihrer besten Seite. Bei einem kleinen Felsen einige Meter weiter tummelten sich dann einige Taucher. Als dann das Zeichen „Hai“ von meinem Tauchguide kam waren meine Augen riesig und ich schwamm voller Begeisterung zum Fels, wo sich tatsächlich ein kleiner Riffhai versteckte. Ich habe dann nochmal einen Hai gesehen und zwei weitere Schildkröten, bis ich dann wieder mit einem Strahlen im Gesicht an die Oberfläche kam. Mit dem Boot ging es dann zurück zur Insel und wieder zu Franzi, die im Homestay auf mich wartete.“

Nach dem Frühstück (dreimal dürft ihr Raten was es gab) ging es dann bei strahlendem Sonnenschein am Strand entlang und einmal um die halbe Insel. Während wir am ersten Tag nur die „Hauptstraße“ direkt am Hafen mit den vielen Bars, Restaurants und Läden zu sehen bekamen, staunten wir jetzt nicht schlecht über die sorgfältig gepflegten Hotelanlagen, wo wir, im Gegensatz zum anderen Teil der Insel, nur kaum Müll am Strand und der Straße sahen. Zwischen ein paar Bäume breiteten wir dann unser Strandtuch aus, spielten Karten und gingen baden. Das Wasser war einfach so kristallklar und wir genossen das Inselleben so richtig.

Für den Sonnenuntergang suchten wir uns einen schönen Platz in einer Bar im Westen der Insel. Nach einem kurzen Foto auf der schönen Schaukel im Wasser beobachteten wir, wie die Sonne so langsam über dem Meer unterging. So kann man Ostern auch verbringen 😉 Auf dem Rückweg schauten wir nochmal kurz beim Nachtmarkt vorbei und aßen noch eine Kleinigkeit, bis wir mal wieder zum Ruf des Muezzin einschliefen (mehr oder weniger).

 

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