Little Adams Peak

Am Nachmittag kamen wir total fertig in Ella an. Wir folgten den anderen Backpackern in die Ortsmitte und konnten (dank maps.me) auch direkt unser Homestay finden. Eine nette Frau zeigte uns unsere Zimmer mit Doppelbett – das absolute Paradies für uns müde Backpacker – Zwei Betten, ein eigenes Bad und sogar ein Mini-Balkon nur für uns. Wir legten uns erst einmal hin und schliefen eine Runde. Als wir wieder aufwachten begrüßte uns der eigentliche Besitzer der Unterkunft. Ich muss ehrlich sagen, das Sri Lanka-Englisch versteh ich wirklich nicht… dafür war dann Smitha zuständig! Er erklärte uns, dass irgendetwas mit der Buchung falschgelaufen  war und wir aus Versehen sein schönstes Zimmer bekommen haben. Wir beschlossen eine weitere Nacht zu bleiben und so rechnete er uns den Aufpreis für das schönste Zimmer nur für eine Nacht an – verrry nice! Ein bisschen erholter erkundeten wir das Örtchen und aßen erst einmal zu Mittag/Abend – egal wir hatten Hunger. Wir bestellten uns vegetarische Burger mit Pommes – das war wirklich billiger als Reis?! Smitha war im siebten Himmel – endlich wieder Burger nach einem halben Jahr Indien. Wir beschlossen am Abend zur Happy Hour in eine Bar zu gehen und auf die Reise anzustoßen. Obwohl das Örtchen Ella wirklich nur aus so ziemlich einer Straße besteht, in der sich ein Café/Restaurant ans nächste reiht, war einfach nichts los – wir gönnten uns trotzdem einen Drink. Nach einer Weile – wir hatten irgendwie keine Lust mehr nur zu zweit rumzusitzen – sprachen wir zwei „Mädels“ am Tisch neben uns an. Die zwei waren auch Deutsche aber es stellte sich heraus, dass sie schon um einiges älter waren wie wir… Es war trotzdem ganz nett mit ihnen zu reden. Weil sie viel für den nächsten Tag geplant hatten – oder sie keine Lust auf uns hatten? 😀 Machten sie sich schon früh wieder auf den Weg ins Hotel. Wir saßen noch eine Weile und tranken unser Cocktails (merke: Arack schmeckt Scheiße). Am nächsten Morgen sprangen wir motiviert aus den Betten und machten uns bereit für die Wanderung zum Little Adams Peak. Als erstes mussten wir allerdings was frühstücken – wenn es schon so viele Cafés und Restaurants gab. Dann ging die Wanderung auch schon los. Die Strecke war wirklich sehr sehr schön und wir hatten viel Zeit zu quatschen. Das letzte Stück der Strecke war ein bisschen anstrengend, es ging über steile Treppen hoch bis zur Spitze. Dort oben war es wirklich wunderschön und wir setzten uns erst einmal hin um die Aussicht zu genießen. Ich glaube Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Nachdem wir die Aussicht genug genossen hatten ging es wieder nach unten. Als nächstes machten wir uns also auf den Weg zur „nine-archs-bridge“… so vertieft in unser Gespräch watschelten wir natürlich erst mal in die falsche Richtung. Naja da war es nun mal auch sehr schön. Wir schauten uns die Brücke nur von oben an – was für ein Glück, es fuhr gerade ein Zug über die Bridge – und liefen dann wieder zurück nach Ella. Was für eine schöne Wanderung!

 

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2 Kommentare

  1. Mami Januar 27, 2017

    schöööne Bilder,verry nice 🙂

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