Mirissa

Von Udawalawe ging es mit dem Bus nach Mirissa. Wir freuten uns so sehr auf den Strand (und auch Udawalawe verlassen zu können). Die Busfahrt war allerdings ewig lang und wir kamen total erschöpft in Mirissa an. Mal wieder wimmelten wir alle Tuk-Tuk Fahrer ab und machten uns auf den Weg zu unserem Hostel. Wir waren so begeistert von diesem Hostel. Es war groß und modern und es gab klimatisierte Räume und der Besitzer (Australier) war super nett und es gab Hängematten und wir hatten so viel Platz im Zimmer und die Dusche war toll und… Wir machten uns direkt auf den Weg zum Strand und gönnten uns was zu Essen. Der Strand war zwar touristisch aber trotzdem superschön. Am Abend tranken wir ein Bier in einer der Bars am Strand und genossen einfach das Meer.

Um die Tage in Mirissa ein bisschen zusammenzufassen: Wir verbrachten vier Nächte in Mirissa und hatten eine total entspannte Zeit. So ziemlich alle Backpacker/Flashpacker, die in das Hostel kamen entschieden sich für einige Nächte länger zu bleiben. An einem Tag liehen wir uns einen Roller (es war einfach soo gut wieder zu fahren) und fuhren zum „Secret Beach“. Es macht wirklich total Spaß auf den Straßen zu fahren. Man muss zwar immer schön links fahren (ist ja Linksverkehr in Sri Lanka), da man ständig überholt wird, aber das war echt kein Problem. Auch das mit dem Hupen hatte ich schnell raus, sodass wir fast gar nicht mehr auffielen. Der Secret Beach ist ein Stück vom Hauptstrand in Mirissa entfernt – eine holprige „Straße“ führt dort hin. Wir verbrachten einige Zeit dort, gönnten uns Pommes, machten einen kurzen Abstecher zum Hafen, fuhren (aus Versehen) nach Matara und landeten dann in Weligama (glauben zumindest dass es Weligama war) in einem supercoolen Restaurant.

Tagsüber verbrachten wir also die meiste Zeit am Strand. Abends allerdings ging es immer mit den Anderen Essen und danach etwas trinken. Es war wirklich sehr cool – am zweiten Abend fragten wir einfach einen der Backpackern, was sie noch vorhatten und er erzählte uns (später stellte sich heraus, dass er Franke war), dass sie noch Essen gehen würden. So luden wir uns einfach selbst ein und landeten mit einer großen Gruppe bestehend aus – 3 Deutschen, einer Irin, einem Österreicher, einem Halb-Sri-Lankaner und einem Dänen in einem total vollen Local-Restaurant. Das Essen war soo gut. Die nächsten Abende gingen wir immer wieder zusammen aus. Die Gruppe veränderte sich immer ein bisschen – zwischendurch kamen noch eine Belgierin, ein Schweizer, ein Typ aus Singapur… dazu. Die Abende waren also sehr abwechslungsreich und wir waren auch zweimal bei den legendären Beachparties. Dort trafen wir auch zwei Mädels, die wir in Kandy kennengelernt hatten wieder (Sri Lanka ist echt klein). Morgens gingen wir dann entweder am Strand Frühstücken oder holten uns Lassis und Fruchtsalat am Obststand von sehr lieben Einheimischen.

Wir konnten uns wirklich sehr schwer von dem Hostel und den Leuten trennen, aber irgendwann musste es ja auch weitergehen.

 

 

 

 

 

 

Nächster in Artikel

Vorheriger in Artikel

1 Kommentar

  1. Mami Januar 31, 2017

    schöööön:)

Antworten

© 2017 marmeladenglasmoment

Thema von Anders Norén