Hikkaduwa

Am Nachmittag ging es mit dem Zug nach Hikkaduwa. Am Bahnhof kaufte ich mir noch was kleines zu Essen, ich habe vergessen, wie es heißt- irgendein Gemüse in Blätterteig gehüllt. Die Dinger werden in Schulblättern verkauft, das schaut ganz witzig aus.

Als ich in Hikkaduwa ankam fing es gerade an zu regnen. Ich lief ein Stück bis zu meinem Hostel und traf direkt auf ein paar Backpacker. Das Hostel war wirklich winzig und in unserem Mädelszimmer war gerade mal Platz für unserer Rucksäcke. Weil ich nicht wirklich was mit mir anzufangen wusste lief ich an den Strand – ein Australier hatte mir vorher erzählt dort gäbe es Schildkröten. Ich lief also am Strand entlang, bis ich ein paar Leute im Wasser stehen sah. Ich hätte wirklich nie damit gerechnet, dass da tatsächlich Schildkröten schwimmen würden. Sie waren extrem nah am Strand und ein paar Touristen fütterten sie mit irgendwas (kein Wunder also, dass sie hier blieben). Ich ging auch ein paar Schritte ins Wasser und stand direkt neben den riesigen Tieren, da traf ich den Australier wieder und als es plötzlich in Strömen anfing zu Regnen machten wir uns auf den Weg zurück zum Hostel. Wir wurden pitschnass und ich hatte so ein Glück, dass meine Kamera nichts von dem Regen abkriegte! Wir rannten barfuß über den nassen Teer bis zum Hostel, wo uns alle auslachten, weil wir so pitschnass waren. Heiße Dusche war dann leider nichts, aber ich lernte dafür ein paar nette Mädels kennen. Eine Finnin, die für einige Monate in Sri Lanka bleiben würde und eine Deutsche, die ihren Job gekündigt und jetzt für ein Jahr auf Reisen unterwegs war. In unserem Hostel konnte man auch Abendessen, aber da die Besitzerin krank war bestellte sie uns eine riesen Portion gebratenen Reis. Müde fiel ich dann in mein Bett und schlief bei mit halb offenem Fenster bei prasselndem Regen ein.

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