Cameron Highlands

Recht früh morgens packte ich meine Sachen zusammen und teilte mir mit der Argentinierin ein Taxi zur Bushaltestelle (sie fuhr weiter zum Flughafen). Dort kaufte ich mir ein Ticket für die Fahrt in die Cameron Highlands. Der Busbahnhof sah fast ein bisschen aus wie ein Flughafen und ich saß dann auch rechtzeitig zum „Boarding“ am Gate. Der Bus hatte ein bisschen Verspätung, aber ich unterhielt mich kurz mit einem Mädchen aus Kambodscha und sie gab mir sogar was von ihrem Essen ab. Die Busfahrt war echt voll angenehm, klimatisiert und wir machten einen kurzen Zwischenstopp irgendwo in der Pampa. Nach einigen Stunden kam ich dann bei strömendem Regen in den Cameron Highlands an.

Mal wieder folgte ich den Anweisungen meiner App bis zum Hostel. Auf dem Weg traf ich drei andere Backpacker, die nicht genau wussten, wo es hinging. Also liefen wir zusammen zum Guesthouse. Die drei waren super lieb. Lena aus Köln, Ryan aus South Hampton und Marion aus Paris – alle Solotraveller, die sich auf dem Weg getroffen hatten. Ryan und Lena hatten nicht reserviert, bekamen aber noch die letzten Zimmer im Schlafsaal. Das Guesthouse war einfach supergemütlich und es waren so viele Reisende hier. Ich verstand mich echt richtig gut mit den Anderen und wir beschlossen für den nächsten Tag die Half Day Mossy Forest Tour zu buchen. Ein englisches Pärchen und ein deutsches schlossen sich uns an. Am Nachmittag lernte ich dann noch Lisa aus Holland kennen und zusammen mit Ryan, Lena und Marion gingen wir indisch essen. Es war richtig witzig, jeder hatte so lustige Geschichten zu erzählen und das Essen war mega gut. Die kleine Tochter der Besitzer legte dann noch mit einem Bollywoodtanz, passend zum Film auf dem Fernseher los – sie hatte es echt raus. Am nächsten Morgen ging also die Tour los. Zusammen mit dem deutschen Paar (ein bisschen nervig), dem englischen Paar (super nett – leben jetzt in Vietnam), Ryan, Lena und Marion und unserem witzigen Guide ging es erst zu den verschiedenen Aussichtspunkten. Hier konnten wir die schönen Teeplantagen anschauen.

Weiter ging es zum höchsten Berg in den Highlands, wo wir zum Glück auch eine sehr schöne Aussicht hatten.

Als nächstes ging es also zum Mossy Forest. Erst mussten wir ein Stück klettern und waren dann auf einmal mitten im Regenwald. Alles war mit Moos bedeckt und sooo grün. Der Boden extrem matschig und man konnte sich gar nicht satt sehen.

Der Guide erzählte uns viel über die Pflanzenarten und die Highlands, dann ging es zu einer Teefabrik. Die Teefabrik war natürlich ein bisschen langweilig – war ja das selbe wie in Sri Lanka, aber wir hatten dann noch Lunch im Restaurant und einen echt schönen Ausblick von da. Wir trafen uns wieder am Jeep und unser Guide fuhr uns wieder zurück zur Hauptstraße, wo er uns absetzte. Wir vier hatten nämlich vor uns einen Hindu Tempel und eine Erdbeerfarm anzuschauen und dann den ganzen Weg wieder zurückzulaufen. Erst aßen wir aber bei einem vegetarischen Chinesen zu Mittag – frag mich nicht was das war – es war ganz gut. Was wir für ein Glück mit dem Wetter hatten – echt kein einziger Tropfen Regen. Die Erdbeerfarm war ganz cool, es war ein großes Gewächshaus, in dem Erdbeeren, Salate und viele verschiedenen Blumen wuchsen – der Erdbeermilkshake war der Hammer! Dann liefen wir zum Tempel, wo Ryan uns ein bisschen über die verschiedenen Götter erzählen konnte und dann ging die kleine Wanderung zurück zum Hostel los. Die Zeit verging wie im Fluge, weil wir soviel miteinander quatschten. Nach einer wohlverdienten Dusche trafen wir uns im „Wohnzimmer“ wieder, wo wir auch Aslom aus England kennenlernten – wie gesagt, Alle in dem Hostel waren so lieb! Also gingen wir als große Gruppe – Lisa war auch wieder dabei – Abendessen. Die Anderen wollten gerne zu einem pakistanischen „Restaurant“, denn sie kannten schon die Besitzer und das gute Essen. Wir mussten zwar 1,5 Stunden warten und wussten gar nicht was wir zu Essen bekommen würden, aber es hatte sich auf jeden Fall gelohnt – eigentlich wollte ich ja ein Foto davon machen, aber leider waren wir einfach zu hungrig. Danach gingen wir noch zu den Streetfood Ständen, wo sich die anderen Bananen Roti bestellten – ich wäre wirklich explodiert, wenn ich noch mehr gegessen hätte. Zurück im Hostel unterhielten wir uns noch Ewigkeiten – wie schade, dass wir uns am nächsten Morgen wieder trennen würden!!!

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