Georgetown

 

Früh morgens ging es also mal wieder weiter. Lena und Ryan machten sich auf den Weg nach KL, Marion nahm einen Bus in einen Nationalpark und Lisa (Holländerin) und ich stiegen in den Bus nach Butterworth. Auch dieses Mal war der Bus total bequem und nach den ersten Stopps hatte ich sogar einen Zweiersitz für mich allein. In Butterworth angekommen mussten wir eine Fähre zur Insel Penang nehmen. Die Überfahrt war auch echt oke, aber es war jetzt wieder viel heißer, als in den Highlands. Auf Penang – in Georgetown angekommen nahmen wir dann einen Bus und ich lief zu meinem Hostel – Lisa (sie gönnte sich ein teureres) zu ihrem. Weil ich so Hunger hatte machte ich mich erst einmal auf die Suche nach etwas zu essen. Ich fand ein richtig richtig gutes indisches Restaurant – das Essen auf Penang ist wirklich so gut wie jeder erzählt. Das Hostel in dem ich blieb wurde mir von Lena und Ryan empfohlen und es war echt ganz gut. Schon beim einchecken lernte ich Juliane kennen – sie hatte mich schon auf der Fähre angegrinst – und wir würden uns später nochmal treffen. Ich schlief in einem gemischten Schlafsaal mit viel Platz für unsere Taschen. In meinem Zimmer lernte ich also Laura (Holländerin) kennen und wir beschlossen zusammen Abendessen zu gehen. Laura brachte noch eine andere Holländerin (Xana) und ich fragte Lisa ob sie mitkommen wollte. Die drei Holländerinnen und ich liefen durch die Straßen und die Anderen aßen indisch (ich war ja schon satt) und wir gönnten uns billige Mango Lassis. Xana hatte es leider total erwischt sie war schon seit einer Woche wegen einer Lebensmittelvergiftung in Penang, obwohl sie schon lange weiterreisen wollte und Laura erzählte uns, dass sie vor ein paar Wochen einen Engländer beim Reisen kennengelernt hatte und sie jetzt zusammen sind – sehr süß! Am Morgen hatten Lisa und ein Engländer (Alex) aus meinem Hostel vor zum Penang Hill zu fahren, ich entschied mich (Gottseidank) den Tag in der Stadt zu verbringen. Lisa erzählte mir am Abend, dass der Weg der Horror gewesen sei und superanstrengend. Ich lief also den ganzen Tag durch die wunderschöne Stadt – in Penang gibt es total viel Streetart, kleine Cafés, viele Tempel, gutes Essen und die Menschen sind soo freundlich. Ich ging auch in ein Kamera Museum, das echt schön gemacht war und es gab viel zu Entdecken. Ich glaube auch hier sagen Bilder mal wieder mehr, als Worte (Penang ist sehr sehr fotogen)

Ich hatte mir also die Füße plattgelaufen und landete in einem Postkarten – Café. Hier konnte man Postkarten gestalten und stempeln und sich einen Tee und Kuchen gönnen (hoffentlich kommen die Postkarten ja dieses Mal an). Am Abend fragte mich Lisa, ob ich mit ihr und ein paar Anderen in eine Bar gehen wollte – ich sagte zu. Alex (Engländer), Lisa und ich trafen uns in einer schönen Bar mit Live Musik und später kamen noch zwei Engländerinnen (Schwestern), ein Neuseeländer, ein Australier und eine weiter Engländerin dazu. Wir hatten es ganz lustig und die Musik war super gut.

Am nächsten Morgen traf ich Juliane wieder und setzte mich zum Frühstücken zu ihr. Ein bisschen später kam dann noch Isabel dazu, sie kommt aus Freiburg und war erst ein paar Tage unterwegs – deswegen hatte sie ein bisschen Heimweh und weil wir uns gut verstanden, verbrachten wir den Tag zusammen. Wir liefen nach Chinatown, ließen uns später Henna machen und aßen mal wieder Indisch in Little India.

Juliane würde am Nachmittag zurück nach Deutschland fliegen, also gingen Isabel und ich abends durch die Straßen – hier war irgendein chinesisches Festival und total viele Leute unterwegs. Zurück im Hostel setzten wir uns auf die Dachterrasse und unterhielten uns und tranken Kaffee bis es anfing zu regnen und wir müde ins Bett fielen. Da wir uns gut verstanden und beide nicht wirklich wussten wo wir als nächstes hinfahren sollten, entschlossen wir uns, zusammen die Fähre zur Insel Langkawi zu nehmen.

 

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