Dinner mit Kängurus

Der Tag in Coral Bay war wirklich der Hammer! Leo war nicht mitgekommen (zu teuer) und wir trafen ihn nachmittags wieder am Strand – er war doch ganz schön neidisch. Allgemein war die Stimmung zwischen uns und Leo nicht mehr ganz so gut, er hatte es ein bisschen stressig, endlich nach Exmouth zu kommen und war in manchen Sachen etwas unehrlich oder sogar egoistisch. Deshalb machten wir uns jetzt tatsächlich auf den Weg nach Exmouth, nicht aber ohne vorher noch an der Little Lagoon und am Shell Beach zu halten. Vom Shell Beach hab ich keine Fotos – es war einfach so unglaublich heiß! Die Little Lagoon war aber ganz schön, wir trafen die Deutschen Mädels wieder und gingen schnorcheln. Allerdings war die Strömung echt stark und von dem ganzen Schwimmen waren wir schnell kaputt und ruhten uns am Strand aus.

Auf dem Weg trafen wir einen total verrückten Japaner, der mit seinem Fahrrad durch Australien radelte. Ohne Essen und ohne Wasser?! Wir gaben ihm erst mal was zu trinken – wie verrückt kann man sein!

Unser erstes Ziel in Exmouth war also Leos Hostel. Er traf dort zwei seiner französischen Freunde wieder. Ich muss echt sagen Exmouth ist extrem langweilig. Da gibts wirklich nichts zu sehen – ein bisschen doof dass wir hier etwas länger bleiben würden – Alicia und Charly würden nämlich einen Autoschaden haben. Wir hatten also Leo abgesetzt, gingen etwas zu essen einkaufen und fuhren dann in den Cape Range National Park, um dort die Nacht zu verbringen. Angekommen im National Park zahlten wir unseren Eintritt für den „Campingplatz“ und als wir wieder ins Auto steigen wollten, wollte Charlys Auto nicht mehr anspringen. Wir versuchten es ein paar mal und dann lief es aber wieder. Trotzdem beschlossen sie, das Auto am nächsten Tag mal durchchecken zu lassen – solange wir noch in Exmouth waren. Der Park war mega schön und wir gingen am nächsten Morgen erst mal eine runde schwimmen. Dann gings zurück nach Exmouth, wo die anderen ihr Auto in die Werkstatt brachten – schlechte Nachrichten – es war was Ernstes. Wir wussten allerdings noch nicht was und ein paar Stunden später war klar, wir müssten eine weitere Nacht in Exmouth bleiben. Wir trafen später noch mal Leo und fuhren zu einem Leuchtturm und an einen Strand – hier war es nicht auszuhalten so viele Fliegen es war echt schlimm. Wir liefen nur mit einem Tuch um den Kopf rum 😀 Jetzt begann der lustige Teil, wir ließen Charlys Auto in der Werkstatt und Alicia und Charly sprangen in unser Auto  – zum Glück hatten wir ja fünf Sitze, im Kofferraum ihr wichtigstes Gepäck – volles Haus/Auto also! Dann gings wieder zum Cape Range National Park. Wir machten leckeres Abendessen und wurden dabei von Kängurus beobachtet. Ein Känguru hatte sogar ein Junges im Beutel – so süß! Wir konnten ein total heftiges Gewitter von weitem beobachten – arme Alicia, armer Charly – die beiden würden heute Nacht im Zelt schlafen, zum Glück regnete es aber nur kurz. Früh morgens wachten wir wieder auf und fuhren nach Exmouth, Dusche am Townbeach und zurück zur Werkstatt. Das Problem mit dem Auto war also noch schlimmer geworden und ein fehlendes Teil musste in einer anderen Werkstatt ausgewechselt werden. Die Rechnung wurde ganz schön hoch – später fanden wir heraus, dass die Mechaniker die Beiden ganz schön übers Ohr gehauen hatten – als Backpacker hat man da keine Chance. Das Auto war also immer noch nicht wieder repariert, trotzdem machten wir uns auf den Weg nach Carnavon.

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1 Kommentar

  1. Mami März 25, 2017

    oh wie schön du hast ja meine Lieblingsblume hinter dem Ohr 🙂

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