Margaret River

Ab in den Süden! Gut gelaunt ging unser Roadtrip weiter – endlich in den Süden. Die Gegend um Margaret River ist wunderschön! Hier reiht sich ein Weingut an das nächste und die Menschen sind alle total freundlich – kein Wunder hier geht es ihnen ja auch sehr gut! Die Gegend ist das komplette Gegenteil vom Nordwesten (z.B. Exmouth) – hier gibt es statt Büschen, große Bäume und Wälder, viele Weinfelder und Bauernhöfe mit Kuhweiden,… Es gibt aber auch ein paar mehr Touristen, was aber nicht schlimm ist. Die ersten Tage verbrachten wir mit den verschiedensten Weinproben und Schokoladenproben und Nussproben und Nougatproben und Käseproben,… Wir hatten auch echt schönes Wetter und es war nicht mehr ganz so heiß wie im Norden. Echt mega angenehme 24 Grad, statt 41 oder so. Unsere erste Weinverkostung war auf einem richtig schönen Weingut und die Frau war so lieb, dass sie uns sogar fünf Flaschen halb vollen Wein mitgab (sie wusste ja noch wie es war glücklich, jung und arm zu sein – sagte sie). Den Wein genossen wir dann Abends an einem schönen Stellplatz mitten im Wald an einem See. Wir hörten Musik und aßen statt unserem Gourmetcampingessen Tütennudeln.

Zwischen den ganzen Tastings mussten wir uns natürlich auch mal ausruhen. Dafür ging es dann immer an einen der wunderschönen Strände zum baden. Das Wasser war einfach kristallklar – so schön, allerdings auch ein ganzes Stück kälter als im Norden. An einem andern Strand nutzen wir mal wieder die öffentlichen Draußenduschen (später merkten wir, dass es auch welche drinnen gab – woher soll man das auch wissen) und sahen dann auf einmal ein Känguru (eindeutig männlich) am Strand entlang hüpfen!

Abends campten wir wieder an einem richtig schönen Spot im Wald. Nachts wurde es tatsächlich etwas kälter und wo waren die ganzen Fliegen? Wahrscheinlich in Exmouth. Leider hatte Steffi extrem schlecht oder gar nicht geschlafen – es war ihr viel zu kalt, trotzdem gings früh morgens weiter. Wir wollten ja nicht vom Ranger vertrieben werden. An einem wunder wunderschönen Aussichtspunkt frühstückten wir dann, ihr glaubt gar nicht wie gut Kelloggs an so einem Platz schmecken können. Ein bisschen arg Angst machte uns dann ein Typ, der meinte er hatte gerade erst mal eine Python vertreiben müssen, die auf der Straße lag. Ich hatte so Angst vor den Schlangen und bin dann wirklich durch die Gegend getrampelt, in der Hoffnung die Tiere zu vertreiben – ha das hat vielleicht echt geklappt – wir haben nicht eine Schlange gesehen!

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